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Seeprüfung auf Binnengewässer |
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Anforderungen an die SBF-SEE Prüfung ließ winterliche Temperaturen vergessen Ein Bericht von Michael Horsch
12 von 14 Teilnehmern des diesjährigen SBF-See/SKS-Lehrgangs legten am Freitag, den 29. Januar 2010, die Prüfung in Köln erfolgreich ab und schafften damit den ersten Schritt auf dem Weg zum SKS.
Temperaturen um den Gefrierpunkt, regnerisch, windig und ungemütlich, kurzum beste Voraussetzungen für die Prüfung zum SBF See Ende Januar in Köln.

Mit 157 Teilnehmern aus Aachen, Köln und Leverkusen herrschte großer Andrang am Marienburger Bootshaus in Köln am Rhein, dass das Prüfungsteam zeitweise zur Prüfungszentrale umfunktioniert hatte. Auch beteiligt: Die 14 Teilnehmer des diesjährigen SBF See/SKS-Lehrgangs des Yacht-Club Bayer Leverkusen (YCBL) nebst Chefausbilder Dr. Hans-Jörg Uhlmann.

Zu nachtschlafender Zeit um 08:00 Uhr bestellte die Prüfungskommission den ersten Teil der Prüflinge ein und teilte diese zunächst in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe, zu denen auch die YCBL-Teilnehmer gehörten, konnte zunächst die schriftliche Prüfung und den Knotenteil der praktischen Prüfung absolvieren.
 Konzentriert und unter den argwöhnischen Augen eines Prüfers der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Nordwest beantworteten die Prüflinge den Fragebogen und die zugegebenermaßen recht einfache Navigationsaufgabe. Für das atmosphärische Gefühl sorgte die vorbei fahrende Berufsschifffahrt, die je nach Größe und Geschwindigkeit markanten Wellenschlag erzeugte – schließlich handelte es sich ja um eine „See“-prüfung.
75 Minuten später beendete das Stecken von fünf zufällig ausgewählten Knoten dann den warm-gemütlichen Teil der Prüfung.
„Sie begeben sich jetzt bitte auf schnellsten Weg zum Rheinauhafen, um dort die praktische Prüfung abzulegen“, wies der Vorsitzende der Prüfungskommission die wartenden Teilnehmer an. Gesagt, getan und schnell die Praxis absolviert, dachten sich wohl die Meisten.
Doch die durchaus geringfügig verbesserungswürdige Organisation der Prüfungskommission machte diesem Ansinnen einen Strich durch die Rechnung, denn die letzten Prüflinge hätten zweieinhalb Stunden in der Kälte ausharren müssen, wenn sie es nicht vorgezogen hätten, die Zeit in einem Café zu überbrücken. Darunter nahezu alle YCBL-Teilnehmer, die in gelöster Atmosphäre und mit wunderschönem Blick auf den Rhein den Prüfungsstress für einige Minuten vergaßen.

Die praktische Prüfung, ausgeführt durch einen sehr fairen Prüfer, verlief weitgehend unaufgeregt und unter Abforderung der Pflichtmanöver. Zwei Damen des YCBL konnten leider nicht alle Pflichtmanöver zur Zufriedenheit ausführen und müssen die praktische Prüfung in vier Wochen wiederholen.
Sehr allergisch reagierten die Prüfer auf Nichtauskuppeln beim Mensch-über-Bord-Manöver, was für eine Teilnehmerin das sofortige Prüfungsende bedeutete. - Allen anderen wünscht der YCBL herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.
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